Moderne Produktion im wandlungsfähigen Unternehmen

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Wie wichtig Flexibilität in der Produktion ist, erfahren Sie im Gespräch mit Peter Müller, Head of Group SCM and Operations.

Warum ergibt der Einsatz von kollaborativen Robotern Sinn?

Früher lag der Fokus auf grosse Losgrössen, und alle Automatisierungen wurden daraufhin optimiert. Da heute die Anforderungen in Bezug auf die Flexibilität und die Reaktion auf Marktveränderungen grösser sind, muss die Frage nach möglichen Effizienzsteigerungen anders beantwortet werden. Dabei helfen uns u.a. kollaborative Roboter, die eintönige oder physisch belastende Arbeiten übernehmen können und Hand in Hand mit unseren Produktionsmitarbeitern arbeiten.

Wo liegt das Potenzial der Automatisierung?

Unsere Anlagen entsprechen dem Stand der Technik, werden gut gewartet und kontinuierlich weiterentwickelt. Die einzelnen Anlagen und Logistiksysteme werden immer stärker vernetzt, damit Effizienzsteigerungen einfacher möglich sind. Dadurch wird auch eine hohe Datentransparenz erreicht, die u.a. die Rückverfolgbarkeit von Produkten sicherstellt. Dies stellt immer grössere Herausforderungen an den Datensupport und somit an die Fähigkeiten der Mitarbeiter und der Organisation.

Wie wichtig ist Flexibilität in der Produktion?

Damit die Bedürfnisse unserer Kunden an die Produkte bestmöglich bedient werden, braucht es eine Vielzahl an unterschiedlichen Technologien und Anlagen. Eine Gesichtscreme in einem Tiegel stellt andere Anforderungen an die Produktion als eine Zahnpasta in der Tube oder ein Shampoo in einer Flasche. Faktoren, wie z.B. die Flaschenform oder unterschiedliche Etiketten stellen noch weitere Herausforderungen dar. Deshalb haben wir an jedem unserer Standorte eine Vielzahl von Misch- und Abfüllanlagen, mit denen wir diese Bandbreite bedienen können.

Gibt es Synergien innerhalb der verschiedenen Produktionsstandorte?

Die Vielzahl an unterschiedlichen Anlagen an den Standorten ermöglicht es, dass wir schneller auf Nachfrageschwankungen am Markt reagieren können. Falls die Kapazität an einem Standort nicht mehr ausreicht, dann können benötigte Mengen an einem anderen Produktionsstandort innerhalb der Gruppe hergestellt werden. Dies garantiert uns ein gut funktionierendes betriebliches Kontinuitätsmanagement.

Wie gehen Sie mit Fehlern um?

Natürlich machen auch wir nicht immer alles richtig oder Prozesse sind nicht ausreichend effektiv. Das ist für uns ein Ansporn, um täglich Neues dazuzulernen und uns immer weiter zu verbessern. Dazu nutzen wir unser Programm lean@mibelle und unseren Verschwendungsdetektiv TIM WOODS, der uns hilft, unsere Prozesse effizienter und effektiver zu gestalten.