Wie wir in der Mibelle Group konkret Nachhaltigkeit leben

Mit hohem Anspruch und aus Überzeugung

Wenn ich unseren einzigartigen Zugang zur nachhaltigen Entwicklung verstehen möchte, schaue ich auf unsere Herkunft. Die Mibelle Group gehört zu einem grösseren Ganzen. Migros, unser Mutterkonzern, ist Anfang 2015 von der unabhängigen Rating-Agentur Oekom Research mit deutlichem Abstand zur nachhaltigsten Detail-Händlerin der Welt gewählt worden. 140 Handelsunternehmen wurden weltweit auf Basis von 100 sozialen und ökologischen Kriterien bewertet. Und auch unsere Dachgesellschaft M-Industry hat sehr ambitiöse Ziele. Ihre Vision für 2040 gilt auch für uns: 100% Nachhaltige Rohstoffe. 100% Erneuerbare Energien. 100% Recycling. (www.mindustry.com/de/unsere-gruppe/gelebte-nachhaltigkeit)

Bis dahin ist es noch ein weiter Weg, aber schon heute gelten für uns die Worte unseres CEO Luigi Pedrocchi: «Verantwortungsvolles Produzieren, Forschen und Wirtschaften zeichnet die Mibelle Group aus. So haben wir uns eine umfassende Nachhaltigkeits-Vision und ein entsprechendes Engagement auf die Fahne geschrieben. Wir verhelfen unseren Kunden nicht nur zu optimal auf sie abgestimmten Vollservice-Leistungen – Nachhaltigkeit gehört bei uns aus Überzeugung dazu und bringt unseren Kunden einen sinnvollen Mehrwert.»

Und nun sind unsere Schweizer Standorte seit kurzem nach der internationalen Umweltmanagement-Norm ISO 14001 zertifiziert. Deshalb schreibe ich heute diesen Beitrag. Ich freue mich, dass wir das geschafft haben.

Nachhaltigkeit entsteht, wo Menschen nachhaltig handeln, nicht durch Zuständigkeiten

Aber wie erweckt die Mibelle Group das Thema Nachhaltigkeit konkret zum Leben? Ich habe mir das von meinen Kollegen ganz genau erklären lassen. Typisch für unsere Haltung ist die Aussage meines Kollegen Patrick Bechtel, Leiter Betriebstechnik bei der Mifa AG, unserem Standort im Baselbiet. Er sagt: „Ich bin gar nicht direkt für Nachhaltigkeit ‚zuständig‘, aber nun ist Nachhaltigkeit in meinen Aufgaben und meinen Projekten integriert.“ So wie Herrn Bechtel geht es sehr vielen meiner Kolleginnen und Kollegen. Sie kommen aus allen Bereichen des Unternehmens: Von HR zur Infrastruktur und vom Labor bis hin zur Produktion. Einige aktuelle Beispiele will ich unbedingt mit Ihnen teilen:

Nachhaltige Produktion:

Ein sparsamer und rücksichtsvoller Umgang mit allen Ressourcen ist das Fundament nachhaltiger Produktion. Ziel sind hohe Einsparungen. Dafür braucht es viele unterschiedliche Massnahmen: Sehr grosse wie eine 9,5 Millionen-Franken-Investition in die neue Energiezentrale am Standort Frenkendorf, und kleinere wie die Umstellung auf LED-Beleuchtung oder auf das Heiss-Kalt-Verfahren oder intelligente Boiler-Aufheizung am Standort Buchs. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Effizienz mit positiven Nebeneffekten. Thomas Aliverti, Leiter Infra bei der Mibelle AG, hat mir ein Beispiel genannt: „Bis 2020 werden etwa 80% unserer Produktionsflächen mit LED-Leuchten beleuchtet sein. Der wichtigste Grund dafür: Wir wollen mehr Energie einsparen, und LED verbrauchen bis zu 70% weniger Strom als Fluoreszenz-Röhren.“ Der Zusatznutzen: Licht aus LED flackert nicht, das ist bei der Arbeit angenehmer, nach der Nachtschicht sind die Mitarbeiter insgesamt weniger müde.

Halle_Neon&LED

Mehr zu unserer nachhaltigen Produktion erfahren Sie hier: http://www.mibellegroup.com/index.php/de/nachhaltigkeit/nachhaltige-produktion

Nachhaltige Innovationen:

Die oben genannten 100%-Ziele der M-Industry Nachhaltigkeits-Vision sind nur durch nachhaltige Innovationen und neue Technologien machbar – eine grosse Aufgabe für meine Kolleginnen und Kollegen aus der Forschung & Entwicklung in unseren Labors. In der Kosmetik-Herstellung arbeiten wir zum Beispiel an zertifizierter High-Performance-Naturkosmetik und an der biotechnologischen Kultivierung von Stammzellen aus seltenen Pflanzen. Bei den Nahrungsmitteln setzen wir nur noch nachhaltiges Palmfett ein. Palmfett ist ein grosses Thema.(http://www.migros.ch/generation-m/de/labels-und-produkte/nachhaltiges-sortiment/palmoel.html) Und wir forschen intensiv an Wasch- und Reinigungsmitteln, die immer besser biologisch abbaubar sind. Dr. Michael Lang, Leiter Forschung und Entwicklung Home Care bei der Mifa AG, nennt dazu konkrete Zahlen: „Wir unterstützen die Migros bei ihrem Versprechen, dass bis 2018 80% der Wasch- und Reinigungsmittel zu mindestens 80% abbaubar sind. Bei den M-Plus-Reinigern und Waschmitteln sind wir schon bei mindestens 97% – bei weiterhin sehr guter Reinigungsleistung.“

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Mehr zu unseren nachhaltigen Innovationen erfahren Sie hier: http://www.mibellegroup.com/index.php/de/nachhaltigkeit/nachhaltige-innovationen/

Soziales Engagement:

Selbstverständlich übernehmen wir auch Verantwortung für unsere Mitarbeiter durch gute Arbeitsbedingungen. Als Pilotunternehmen der Mibelle Group hat die Mifa AG die Auszeichnung «Friendly Work Space®» für ihr systematisches betriebliches Gesundheitsmanagement erhalten. (Link zum Blogpost) „Alle neuen Bewerber sprechen uns auf das Gütesiegel Friendly Work Space an. Gerade die hoch qualifizierten Interessenten legen grossen Wert darauf, dass wir uns wirklich um die Gesundheit unserer Mitarbeiter kümmern. Die Auszeichnung wirkt nicht nur nach innen, sondern auch nach aussen. Das wollten wir erreichen.“ sagte mir Thomas Gasser, HR Leiter der Mifa AG. Auch für unsere Lernenden engagiert sich die Mibelle Group sehr stark. Wir beschäftigen fast 30 Lernende in vielfältigen Bildungsberufen.

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Mehr zu unserem sozialen Engagement erfahren Sie hier: http://www.mibellegroup.com/index.php/de/nachhaltigkeit/soziales-engagement/

Ich werde in diesem Blog Ihnen künftig noch mehr Einblick in unsere Bemühungen zur Nachhaltigkeit geben.


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