Hormoncocktail im Badezimmer – Chemie, die unter die Haut geht

Solche Statements kann man immer wieder lesen und davon Angst bekommen. „Sind Kosmetikprodukte wirklich gefährlich? All diese Konservierungsmittel, Hormone und Chemikalien – bekomme ich davon wirklich Brustkrebs oder werde unfruchtbar?“ Solche Fragen stellen viele besorgte Verbraucher unserem Customer Service oder demjenigen unserer Kunden.

Die Fragen sind berechtigt. Einige der Stoffe , die die Mibelle und viele andere Kosmetikhersteller in den Produkten verwenden, können tatsächlich die Gesundheit beeinträchtigen:

  • Fluorid ist giftig
  • Zitronensäure reizt die Haut
  • Manche Parfumöle und Pflanzenextrakte lösen Allergien aus
  • Synthetische Hormone wie Diethylstilbestrol oder die Abbauprodukte von Nonoxynol beeinflussen Zeugung und Schwangerschaft

auf die Menge kommt es an 

Aber wie der berühmte Arzt Paracelsus vor 500 Jahren schon feststellte: „alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift. Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift sei“, kommt es dabei sehr auf die Menge an, die der Anwender täglich abbekommt. Nicht jedes Gerücht oder Risikopotential bedeutet tatsächlich eine Gefahr für den Verbraucher!

Ein Löwe zum Beispiel ist an sich ziemlich gefährlich. Im Zoo, hinter einem Gitter und ohne direkten Kontakt droht dem Besucher aber keinerlei Gefahr:

Löwe_frei

Löwe_Käfig

 

 

 

 

 

Erzeugen Parabene Brustkrebs?

In der Schweiz und in der EU ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass ein Kosmetikprodukt nicht gesundheitsschädlich sein darf. Dazu hat der Gesetzgeber zunächst für viele Stoffe Verbote oder maximal erlaubte Mengen festgelegt. Falls es neue Erkenntnisse gibt, werden diese Vorschriften verschärft.

Ein typisches Beispiel der Diskrepanz zwischen einzelnen Versuchsergebnissen, daraus abgeleiteten Befürchtungen und tatsächlichem Problem sind die Parabene. In einer Messreihe wurde vor 12 Jahren festgestellt, dass 20 Brustkrebsgewebe-Proben Parabene enthielten. Diese Arbeit war so schlecht gemacht, dass die wissenschaftliche Zeitschrift, in der sie publiziert wurde, sie bald wieder zurückzog. Die Worte „Brustkrebs“ und „Parabene“ im gleichen Satz fanden jedoch schnell Eingang in die Zeitungen und Websites, so dass Parabene nun als krebserzeugend und hormonähnlich gelten. Dies stimmt allerdings nicht: Die Wissenschaftler der EU haben festgestellt, dass Parabene in den Konzentrationen, die Mibelle und andere Kosmetikhersteller verwenden, völlig harmlos sind.

Die Produkte werden genau getestet und begutachtet

Weiterhin muss die Mibelle beweisen, dass unsere Produkte nicht schädlich sind. Daher schreibt zu jedem unserer Produkte eine fachkundige Person einen Sicherheitsbericht. Das ist ein ausführliches Gutachten, das alle bekannten Daten zu jedem verwendeten Stoff sowie alle Testergebnisse zum Produkt auswertet und mit der Menge Produkt, der der Anwender jeden Tag ausgesetzt ist, vergleicht. Wenn es zu einem Stoff keine Daten hat, oder wenn zu viel davon im Produkt enthalten ist, dürfen wir dieses Produkt nicht in die Läden bringen.

Diese Gutachten werden auch von den Behörden oder von unseren Kunden kontrolliert.

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Fazit: Ja, manche Stoffe können für sich alleine und in grossen Mengen ziemlich gesundheitsschädlich sein. Die Endprodukte sind es aber nicht, darauf passt die Forschung & Entwicklung der Mibelle sehr genau auf.


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