Festival der Düfte – Mitarbeitende schulen ihre Kreativität und Innovationskraft

Festival der Düfte

Im heutigen Wandel der Zeit ist es für jedes Unternehmen unerlässlich, immer wieder neue Wege einzuschlagen und seine Innovationskraft zu stärken. Mit dem Projekt „Festival der Düfte“ haben wir mit der Mibelle Group ein neues Experiment gewagt. Die Duftausstellung auf dem Schloss Wildegg sollte unseren Mitarbeitenden eine Plattform für ihre persönliche Weiterentwicklung bieten. Das Resultat liess sich mehr als sehen: Die Kreativ-Teams haben Fähigkeiten bewiesen, die wir in Zukunft noch mehr brauchen, um am Markt erfolgreich zu sein.

Vieles im Umfeld eines Unternehmens verändert sich heutzutage rasch und radikal. Auch wir in der Mibelle Group stehen deshalb vor der Aufgabe, grundlegende Innovationen nicht nur im Bereich unserer Produkte, sondern auch der Prozesse und der Geschäftsmodelle zu finden und umzusetzen. Dazu hilft eine Unternehmenskultur, die gleichzeitig die laufende Optimierung des Bestehenden vorantreibt sowie die Suche und Prüfung von grundlegend neuen Ansätzen fördert.

Anfang Jahr hat unser CEO Luigi Pedrocchi der Mibelle-Belegschaft ein Projekt vorgestellt, das uns eine Plattform bot, einen neuen unbekannten Weg zu beschreiten und ein Experiment zu wagen. Es handelte sich um ein Kulturprojekt in Zusammenarbeit mit dem Schloss Wildegg. Und zwar um eine Ausstellung im Herbst diesen Jahres, die mit einem einzigartigen Dufterlebnis beeindrucken soll. Idee des Festivals war es, renommierte Parfümeure und Duft-Experten in den Dialog mit einem historischen Ort zu bringen und das Verständnis für das Metier sowie für die Kunst und Kultur der Parfumerie zu wecken.


Unsere Zielsetzung

Unsere Geschäftsleitung entschied sich für die aktive Beteiligung an diesem Dufterlebnis. Das Projekt sollte in erster Linie eine Plattform für die Mibelle Group und für einzelne Mitarbeitende bieten, um ihre Innovationskraft nach innen und aussen hin sichtbar und wahrnehmbar zu machen. In zweiter Linie ermöglichte es den Teilnehmenden, kreatives Vorgehen an einem konkreten, nicht alltäglichen Projekt zu schulen und zu üben. Dies führt schlussendlich auch zur Steigerung der Kompetenz im Umgang mit neuen Kundenbedürfnissen.


Möglichkeiten und Nutzen für die Teilnehmenden

Die Teilnehmenden erhielten Raum und Zeit, damit sie an ihren Ideen arbeiten konnten. Die frisch umgebaute Holzbaracke, genannt „Creahouse“, sollte für dieses Projekt sowie auch in Zukunft allen Mitarbeitnden zugänglich sein, die sich ein paar Stunden lang ungestört mit einem innovativen Thema beschäftigen wollen. Auch bot sich die Möglichkeit, methodische Unterstützung und Schulung anzufordern, um die Arbeit noch effizienter und lustvoller zu gestalten (z.B. wie erzeugt man neue Ideen, wie strukturiert man so ein Projekt, etc.).
Drei Kreativ-Teams haben sich schlussendlich dieser Herausforderung gestellt und jeweils einen Raum des Schlosses für die Umsetzung ihrer Duftkonzepte ausgewählt.
Während der Folgemonate entwickelten sich wunderbare Ideen, es wurde viel Engagement gezeigt und vor allem war stets eine grosse Begeisterung spürbar. Jedes der drei Teams erarbeitete ganz unterschiedliche und äusserst spannende Konzepte.


Duftende Innovationskraft

Das Resultat liess sich aber nicht nur riechen sondern auch sehen! Der Estrich des Schlosses wurde wahrhaft in eine duftende Sommerstube verwandelt: hängende Trockenblumensträusse, Körbe voller gedörrter Blüten, oder riesige Bauchflaschen mit unterschiedlichsten Duftessenzen schmückten den sonst absolut kahlen Raum. Dem Marstall wurde durch an die Wände projizierte Tier-Silhouetten neues Leben eingehaucht. Deren mehr oder weniger angenehmen animalischen Düfte konnte man aus einer Ausstellung von Apothekerfläschchen und schön arrangierter Reagenzgläser riechen. Und ganz zum Schluss, beim Durchschreiten des abgedunkelten Kellerausgangs begegnete man Gerüchen und Düften, die früher den Schlossherrn auf seinen Jagdtouren begleitet haben.

Festival der Düfte - Ausstellung

Beduftete Räume im Schloss Wildegg

 

Ziele erreicht
Unsere Beteiligten vor Ort durften während der Ausstellungswoche viele persönliche Komplimente von Schlossbesuchern für ihre Arbeiten entgegennehmen.
Nicht nur die Initianten des Festivals (Verein SCENT), ziehen eine äusserst positive Bilanz aus dem Festival der Düfte. Auch unser Unternehmensleiter Luigi Pedrocchi ist begeistert von so viel Engagement und Herzblut aller Beteiligten: „Unsere Ziele wurden vollends erreicht: Die Teams haben Fähigkeiten bewiesen, die wir in Zukunft noch mehr brauchen, um am Markt erfolgreich zu sein.“


Unser Learning

Kreativität und Innovationen sind in der Mibelle Group nicht nur toleriert, sondern für unseren langfristigen Erfolg von entscheidender Bedeutung. Jeder Mitarbeitende darf und soll seine eigene Kreativität, seine Ideen und Vorschläge einbringen. Kraft entwickeln solche Vorschläge, wenn sich Teams bilden, die ein gemeinsames Ziel haben und sich untereinander selbst organisieren.
Prozessbeschreibungen sind geeignete Werkzeuge, um viele Menschen bei komplexen Arbeiten zu koordinieren und Mindeststandards bezüglich Qualität einzuhalten. Sie können aber auch die Zusammenarbeit behindern und das Denken in Silos fördern. Deshalb gilt hier: nur so viel wie nötig.

So ist es unser Ziel, auch weiterhin immer wieder, neue Wege zu beschreiten und Experimente zu wagen.


3 Gedanken zu “Festival der Düfte – Mitarbeitende schulen ihre Kreativität und Innovationskraft”

  1. Regula Jordi

    Liebe Nicole
    War wirklich ein Vergnügen, insbesondere der Estrich, da war viel Herzblut dahinter😀
    Hoffentlich sehen wir uns bald
    Herzlichst
    Regula

    Antworten

  2. Egger Christian

    Sobald der Raum voll war mit Leuten, Pro Senectute,Schulklassen, Kinder, Gruppen.
    funktioniert das alles nicht mehr…. der ganze Spirit vom Schloss und den Düften ist Flöte.
    Doch die Idee war super, vielen Dank ,
    Christian

    Antworten

  3. Gerit Richter

    Uns hat das Dufterlebnis im Schloss sehr gut gefallen. In den Abendstunden waren auch nicht so viele Leute unterwegs und man konnte alles in Ruhe anschauen und beschnuppern.
    Die Umsetzung der Ideen war mit viel Herzblut und brauchte sich vor den professionellen Duftdesignern nicht verstecken.
    Besonders angetan waren wir natürlich vom liebevoll dekorierten Dachboden, hier verbrachte unser Kind viel Zeit mit Schnuppern und entdecken und vom Marstall, dort wurde mutig mit weniger gewohnten und angenehmen Gerüchen eine eigene Welt geschaffen. Das Schattenspiel und die tolle Beleuchtung haben uns in eine andere Welt versetzt. Danke an alle, die uns diesen unvergesslichen Besuch ermöglicht haben. Gerit

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*