Ein Handy hebt ab

Sind Sie nicht auch schon im Freien stehengeblieben, um fasziniert einem Heissluftballon nachzuschauen? Viele träumen davon, sogar selbst einmal mitzufahren. Diesen Sommer mag ein ganz besonderer Ballon diesen Reiz noch verstärken: Der von der Mibelle Group entwickelte Ballon in der Form des kultigen orangenen Spühlmittels „Handy“, wird bestimmt einige Extra-Blicke auf sich ziehen, denke ich.

Werbeträger mit Kultpotenzial

Nur gerade ein halbes Jahr dauerte es, bis der 35 Meter hohe Ballon in „Handy“-Form nach der ersten Präsentation zur Jungfernfahrt startete. Dass die Idee bei der Geschäftsleitung der Mibelle Group auf so grosse Begeisterung stossen würde, hatte unser Aussendienstmitarbeiter und Ballonpilot, Stefan Wälchli selbst in den künsten Träumen nicht zu hoffen gewagt, erzählte er. Die Geschäftsleitung hatte das Werbepotenzial des Ballons in „Handy“-Form sofort erkannt. Nachdem wir Machbarkeit und Kosten geprüft hatten, gab es schnell grünes Licht zum Bau. Unser CEO, Luigi Pedrocchi, ist überzeugt von der positiven Wirkung des neuen Ballons: Er sagt dazu «Sowohl Heissluftballone als auch unser „Handy“ haben Kultstatus. Sie zu vereinen, garantiert einen hohen Sympathieeffekt.

Von der ersten Skizze bis zum Abheben

Woher die Idee mit dem „Handy“-Ballon kam, haben wir Stefan Wälchli gefragt. «Ich erwache mit dem Gedanken an Ballone und schlafe damit ein“, meinte er. „Und nachdem unser kultiges Abwaschmittel bereits in der Migros-Kampagne «Von uns. Von hier.» zum Star avanciert war, lag die Idee geradezu auf der Hand, zumal Ballone einfach beliebt sind.» Zuerst musste das Projekt-Team jedoch die Hausaufgaben machen. Angefangen von Skizzen, Anforderungen bis hin zu Verhandlungen mit einem Ballonhersteller. Es gibt weltweit fünf davon. Die eigentliche Produktion mit dem Nähen der Ballonhülle, dem Flechten des Korbes sowie dem Einbau des technischen Equipments dauerte rund vier Monate. Die Höhe von 35 Metern ergab sich aus der Anforderung, mit dem Piloten drei Personen transportieren zu können. Beim Auf- und Abbau des Ballons heisst es zügig arbeiten, da er bei starkem Wind aufgrund seiner aussergewöhnlichen Höhe schnell ins Schwanken gerät. Und da der Ballon, durch die formgebenden zusätzlichen Stoffbahnen und Stabilisatoren, rund das Doppelte eines vergleichbaren Standardballons wiegt, ist auch Muskelkraft gefragt. Das fahrende «Maxihandy» fasst 2600 m³ Heissluft oder das Volumen von drei Einfamilienhäusern.

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«Sobald wir vom Boden abheben, ist die Arbeit vergessen, und der Ballon fährt genauso ruhig wie jeder andere», betont Stefan Wälchli und beginnt zu schwärmen. «Mit dem Start beginnt eine abenteuerliche Reise mit dem Wind, mit unbekanntem Ziel, schwebend über einer Welt, der wir für ein paar Stunden entfliehen.»

HandyBallon_1

Unterwegs für Mibelle Group

Bereits bei der Jungfernfahrt (Film) zeigte sich, wie positiv die Menschen auf das fahrende „Handy“ reagieren. Die Leute winkten dem Ballon zu und machten Sprüche wie «Wir sind grad fertig mit Essen, ihr könnt gleich abwaschen.» In einer Lokalzeitung erschien am Tag darauf ein Beitrag mit dem Titel «Die Region wurde gewaschen!». Mit Stefan Wälchli hofft auch Luigi Pedrocchi auf einen möglichst schönen Sommer mit gutem Ballonwetter. Denn neben privaten Passagierfahrten und der Teilnahme an Ballonmeetings wird der „Handy“-Ballon hoffentlich zum Star vieler Anlässe. Buchen und mit dem „Handy“ abheben kann man übrigens auf Stefan Wälchlis Website.


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